Das Zeitgefühl ist auf der kleinen karibischen Insel etwas anders als in Europa. Sie scheint nicht so schnell zu vergehen, wie wir es gewohnt sind. Die Tage fangen früh an und enden häufig ebenso früh. Gegen 21 Uhr fühlt es sich meist so an, als wäre es schon nach Mitternacht. Tagsüber bewegt man sich recht langsam – andernfalls ist man ruck zuck klitsch nass. Alles um einen herum ist zudem entspannter, die Leute schuften nicht, sie erledigen in aller Seelenruhe, was eben zu tun ist.

Ja man – Du wirst es sagen, ständig!

Es ist die wahrscheinlich häufigste Sprachwendung auf der gesamten Insel. Egal worum es geht, auf ein “hello” kommt erst mal ein “ja man” zurück, die Antwort auf eine Frage beginnt Standardsgemäß auch mit “ja man” und so zwischendurch kommt hier und da auch ein “ja man” – einfach so, nicht unbedingt aus einem speziellen Grund – ja man ; ) So oft wie man auf Jamaika “ja man” hört, ist es nur eine Frage der Zeit, bis man selbst damit anfängt. Aber keine Sorgen, nach nur ein paar Wochen in Jamaika verschiedet es zuhause wieder recht schnell.

Man wird im übrigen auch viel besser als Tourist bzw. Landesgast angenommen, wenn man sich ein wenig anpasst und sich nicht vor dem Erlebnis “Kultur Jamaika” drückt.