Die Küche in Jamaika ist beeinflusst von unterschiedlichen Einflüssen. Es befinden sich ebenso wie afrikanische, indische und chinesische als zudem britische Einflüsse hierin wieder. Allgemein isst man mit Freude „hot“, bei der Herstellung der Gerichte wird sehr viel Kokosnuss verwendet. Eine einzigartige kullinarische Spezialität ist „Ackee“, eine Baumfrucht, deren gelbes Fruchtfleisch mit Salzfisch, Zwiebel, Gewürzen und Tomaten geschmort und mit „fried dumplings“ oder „johnnycakes“ (gebratenen Mehlklößen)und gebratenen Kochbananen vorrangig zum Frühstück gegessen wird. „Ackee and Saltfish“ ist das Nationalgericht Jamaikas. In jedem Imbiss findet man „patties“ zu kaufen, Blätterteigtaschen mit diversen scharfen Füllungen, und an den Straßen bieten improvisierte Garküchen Eintöpfe wie „chickenfoot soup“, „pepperpot“, „Ziegencurry“, „rice and peas – Reis mit roten Bohnen -“ und das beliebte „jerk chicken – scharf marinierte Hähnchenschenkel im Ölfass gegrillt – “ an. Der Essplan der einfachen Jamaikaner besteht zu einem großen Bestandteil aus sogenanntem „food“, womit Jam, Süßkartoffel, grüne Bananen und gekochte Mehlklöße gemeint sind. Eine einzigartige Delikattesse ist ebenso die gebratene Brotfrucht. An Früchten gibt es unter anderem verschiedenste Mangosorten, Papayas, Ananas, Soursap, Orangen, Limetten, Zitronen und Tamarinden und Avokados. Zuckerrohr kauft man stückweise und lutscht den süßen Saft aus den holzigen Fasern heraus. Eine beachtenswerte Rolle spielen ebenso Fischgerichte in saemtlichen Ausprägungen. An den von Einheimischen besuchten Stränden werden ganze ausgebackene Fische mit „festivals“, einem köstlichen Gebäck aus frittiertem Maismehlteig, angeboten. Ein einzigartiges Getränk ist „beerpunch“, ein Mix aus Guinessbier und süßer Milch. Das auf Jamaika gebraute Bier trägt den Namen „red stripe“. Beliebte Softdrinks sind „gingerbeer“ und unterschiedliche Fruchtlimonden, ebenso wie gefrorene Fruchtsaftgetränke, die in erster Linie von fliegenden Händlern in Bussen angeboten werden.