Jamaika ist schon seit langer Zeit als die Insel bekannt, auf der Marihuana eine große Rolle spielt. Der Konsum ist hier in allen Gesellschaftsschichten vollkommen normal – ebenso einfach ist es, die Blüten auf den Straßen Jamaikas zu erwerben. Wer nicht fragen möchte, muss nur ein wenig die Straße entlang laufen und wird schon bald angesprochen. Am einfachsten kommt man an Gras, indem man Leute im Hotel oder Hostel fragt. Diese können einem fast immer weiterhelfen mit entsprechend guten Preisen.

Die wirklichen Cannabis Liebhaber möchten natürlich nicht nur das Gras kosten, sondern auch die riesigen Plantagen und Cannabis-Farmen sehen. Wer bereit ist, dafür ein bisschen Geld zu bezahlen, muss nicht lange warten. Überall im Land sind „kleine“ Plantagen mit Dutzenden Pflanzen, die man schon für wenige Euro besuchen kann. Wirklich große Plantagen mit Hunderten oder gar Tausenden Pflanzen sind natürlich etwas teurer. Hier kommt man im Schnitt für 30-80 Euro hin.

Die günstigste Variante ist es wahrscheinlich, Hostelbesitzer oder Angestellte im Hotel zu fragen. Alternativ kann man jene fragen, die im Ort Gras verkaufen. Der Preis kann in beiden Fällen natürlich noch verhandelt werden.

Wer absolut auf der sicheren Seite sein möchte, kann auch online, bereits vor dem Urlaub, die Plantagenbesichtigung buchen. Das ist in der Regel zwar etwas teurer, dafür handelt es sich jedoch um sehr große Farmen, auf denen oft auch unglaubliches Hasch hergestellt wird.

Einige Seiten bieten sogar Übernachtungsmöglichkeiten direkt bei der Plantage. So hat man mehrere Tage Zeit, die Plantage zu bewundern und hat natürlich auch ausreichend viel und günstiges Gras für den Urlaub.

Darf man in Jamaika wirklich kiffen?

Ja, es ist tatsächlich so. Bis Anfang letzten Jahres war der Besitz noch strafbar, nun dürfen Einheimische und Touristen bis zu 56 Gramm (eine Unze) bei sich haben. Das einzige No-Go ist der Konsum an öffentlichen Orten. Sogar das Rauchen von Zigaretten ist hier zum Wohle der Allgemeinheit nicht erlaubt. Vor Schulen und Kirchen sollte man besonders acht geben.

Was genau öffentlich heißt, ist allerdings nicht ganz so transparent. In kleineren Dörfern ist es ganz normal, auf dem Weg zum Kiosk auf der Straße einen Joint zu rauchen. SelbsDSC_0009t wenn die Polizei das sieht, wird sie nur selten etwas unternehmen. Ebenso sieht es am Strand aus, wenn man sich nicht direkt neben anderen Leuten befindet. Wer in der Innenstadt hingegen eine Zigarette oder einen Joint raucht, riskiert ganz klar ein Bußgeld. Dieses liegt bei 500$ JM, was umgerechnet nicht mal 4 Euro sind. Dennoch sollte man sich an die Regeln halten.

 

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