Port Maria ist die zweitälteste Stadt in Jamaika und wurde von den Spaniern gegründet. Trotzdem gehört sie mit etwa 7700 Einwohnern bei der letzten Zählung zu den kleineren Städten der Insel. Die Hauptstadt des Parish Saint Mary liegt direkt an der Küste, wo auch der Otram River in den Atlantik mündet. Hier können Einwohner und Touristen das ganze Jahr über eine angenehm warme Temperatur genießen. Allerdings sollte man sich vor der starken Mittagssonne in Acht nehmen.

Der Angriff der Engländer und die Flucht der Spanier macht es den damals gefangenen Sklaven schließlich möglich, die Stadt zu verlassen. Im Jahr 1760 drangen ehemalige Sklaven in die Stadt ein, erbeuteten Waffen der Engländer und starteten eine Revolte, welche nach einiger Zeit niedergeschlagen wurde.

Nachdem die Spanier und Engländer die Stadt verließen, verlor Port Maria sowohl als bedeutendes Handelszentrum an Bedeutung, als auch in Hinsicht auf den Wohlstand.

Zu den historischen Sehenswürdigkeiten gehören das Gerichtsgebäude sowie die St. Mary Parish Church. An Erinnerung an den Sklavenaufstand, welcher vom Sklaven Tacky geführt wurde, ist neben der Kirche auch das Tacky Monument zu sehen.