In der Geschichte war der Port Royal eine bedeutende Hafenstadt. Dies änderte sich jedoch, als ein Erdbeben und ein Tsunami 1962 die ganze Stadt zerstörten. Ein großer Teil der Stadt versank im Meer, wobei die Hälfte der Bevölkerung ums Leben kam. Aktuell stehen die versunkenen Reste auf der Tentativliste der UNESCO-Delegation, schon bald könnte es sich bei der versunkenen Stadt also um ein Weltkulturerbe handeln.

Wie überall in Jamaika herrscht in Port Royal ein angenehmes Wetter. In der Regenzeit ist mit einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit zu rechnen.

Es wurden einige Wiederaufbau Versuche gestartet, doch weitere Naturkatastrophen verhinderten den Versuch. Nun ist aus der einst großen Hafenstadt ein kleines Fischerdorf geworden, welches ungefähr 2000 Einwohner zählt und 7 Meter über dem Meeresspiegel liegt.

Bevor die Stadt mehrfach zerstört wurde, zählte sie zu den reichsten Städten weltweit. Das machte die Schiffe auf dem Weg nach Spanien zu einem beliebten Angriffsziel für Freibeuter.

Naturliebhaber werden garantiert die Cypress Wetlands besuchen. Im Gegensatz zu großen Dörfern und Städten gibt es hier keine privaten Strand-Resorts, sondern lediglich kleine Strände, welche frei zugänglich sind.